Goethe-Universität,
Frankfurt

11 Juli14 Juli
2017
Workshop

Methodenworkshop Doing Transitions

Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist Gastgeber des Methodenworkshops des Graduiertenkollegs Doing Transitions. In dreieinhalb Tagen werden eine Reihe methodischer Zugriffe, die im Graduiertenkolleg eine Rolle spielen, vorgestellt, diskutiert und anhand einzelner Arbeiten der Kollegiatinnen und Kollegiaten vertieft. Zentrales Ziel dieses Workshops ist es, eine gemeinsame methodische Basis für die weiteren Diskussionen der Dissertationsprojekte zu schaffen, bisher vielleicht manchen noch nicht voll bewusste Möglichkeitshorizonte aufzuzeigen und den mit der jeweiligen Methode arbeitenden Kollegiat*innen Gelegenheit zu geben, ihre Arbeiten mit führenden Expert*innen und Methodenentwickler*innen zu diskutieren.

Am Dienstagabend beginnt der Workshop um 18 Uhr mit einem öffentlichen Vortrag von Christine Thon (Flensburg), die mit einem methodologischen Beitrag die Brücke zwischen den theoretischen Reflektionen aus dem vorangegangenen Theorieworkshop und den konkreten methodischen Diskursen der folgenden Tage schlagen wird.

Am Mittwoch stehen Grounded Theory und Situationsanalyse sowie Tiefenhermeneutik auf dem Programm. Ursula Offenberger (Tübingen) wird am Vormittag zunächst in die Grounded Theory sowie ihre Anwendung im Rahmen multiperspektivischer Situationsanalyse einführen. Am Beispiel konkreter Projekte wird die Arbeitsweise vertiefend erläutert. Hans-Dieter König (Dortmund) stellt dann am Nachmittag die Möglichkeiten und Strategien tiefenhermeneutischer Zugänge vor.

Der Donnerstag steht im Zeichen der Ethnografie und Diskursanalyse. Antje Langer (Paderborn) wird in ihrem Part am Vormittag ethnografisches Arbeiten vorstellen und dabei auch auf Material aus dem Graduiertenkolleg zurückgreifen. Den Nachmittag zur Diskursanalyse gestaltet dann Saŝa Bosancic (Augsburg) mit einer Einführung in diskursanalytische Zugänge.

Rixta Wundrak (Bremen) führt am Freitagvormittag in die Methode der biografischen Fallrekonstruktion ein, die einige Arbeiten im Graduiertenkolleg als Analysemethode gewählt haben,  und reflektiert Verbindungen zur Praxistheorie. Auch hier wird in einem Workshop an Material der Kollegiat*innen gearbeitet. Der Freitagnachmittag ist schließlich für eine Einführung in quantitative Forschungsmethoden (Birgit Becker, Frankfurt) und Mixed Methods (Bernhard Schmidt-Hertha, Tübingen) vorgesehen.

Welchen Nachhall dieses breite Programm im Graduiertenkolleg haben wird und inwieweit die internen Auseinandersetzungen mit den einzelnen Arbeiten dadurch noch einmal an methodologischer und methodischer Tiefe gewinnen, wird sich in den regelmäßigen Kolloquien zeigen. Für die mit den jeweiligen methodischen Zugriffen arbeitenden Kollegiat*innen dürfte das Workshop-Format auf jeden Fall bereichernd sein.

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Poster öffentlicher Gastvortrag
Ort

Goethe-Universität Frankfurt
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt am Main

Frankfurt

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