Tabea Freutel, M.A.

Eberhard Karls Universität Tübingen

Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Sozialpädagogik

Münzgasse 30
72070 Tübingen

 

+49 (0)7071 29-76732

Tabea Freutel ist Doktorandin des Kooperativen DFG-Graduiertenkollegs „„Doing Transitions“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Mit ihrem kulturwissenschaftlichen und stadtsoziologischen Hintergrund interessieren sie Themen rund um urbane Kindheiten in verschiedenen sozio-ökonomischen und kulturellen Settings, dabei vor allem Fragen der Chancengerechtigkeit, Bildungsverläufe, (sozialen) Mobilität und das Recht der Kinder auf Partizipation.

Mit ihrer Arbeit möchte sie zur interdisziplininären und internationalen Übergangsforschung und zum Wissen über urbane Kindheiten beitragen. Zudem sollen die Erkenntnisse zu effektiven pädagogischen Programmen, guten Rahmenbedingungen und qualititativ besserer Stadtplanung führen.

In ihrem Promotionsprojekt Zeit für den Alleingang beschäftigt sie sich mit dem Übergang zur selbstständigen Mobilität von Kindern.

 

Zeit für den Alleingang – Eine vergleichende Untersuchung des Übergangs von Kindern zur unabhängigen Mobilität

Im Rahmen ihres Promotionsvorhabens Zeit für den Alleingang wird der Übergang zu selbstständiger Mobilität (CIM Children´s Independent Mobility) von Kindern in verschiedenen Nachbarschaften in Berlin untersucht und verglichen. Um die ethnografischen „Miniaturen“ (inspiriert von Walter Benjamin) der Kinder und ihre Übergänge vergleichen zu können, werden Lokale Dispositive städtischer Kindheit (LDUC), angelehnt an Foucault, für jede Nachbarschaft beschrieben. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Kinder als Akteure bei diesem Übergang zu gewinnen (1) und den Einfluss der Dispositive auf den Übergang zu betrachten (2). Der individuelle Übergang zur selbstständigen Mobilität findet in der Übergangsforschung bislang keine Beachtung, dabei beeinträchtigt CIM die Gestaltung des Lebens von Kindern grundlegend und langfristig. Diese Lücken sollen durch die Arbeit geschlossen werden.

Forschungsprojekt
Zeit für den Alleingang

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