Dipl.-Päd. Julia Prescher

Goethe-Universität Frankfurt
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Dantestr. 9
60629 Frankfurt am Main

+49 (0)69 798-22484

hat an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Erziehungswissenschaften (Diplom) studiert und war im Anschluss als wissenschaftliche Hilfskraft an unterschiedlichen Instituten des Fachbereichs, sowie als freiberufliche Diplom-Pädagogin u.a. an der Fachhochschule Frankfurt tätig. Von 2015-2016 war sie Mitarbeiterin der sozialpädagogischen Forschungsstelle Bildung und Bewältigung im Lebenslauf am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung der Goethe Universität (Leitung Prof. Dr. Andreas Walther).

Sie führt eine Dissertation zum Thema „Jugendweihe machen – rituelle Praktiken an der Schwelle zum Erwachsenwerden“ durch.  Themenschwerpunkte in Forschung und Lehre bilden Übergänge im Jugendalter (besonders Übergänge in Arbeit) und Rituale/Feste/Feiern als außeralltägliche Räume der Herstellung und Gestaltung von Übergängen im Lebenslauf. Den methodischen Schwerpunkt bilden qualitative Methoden der Sozialforschung, insbesondere ethnografische Forschungsmethoden und codierende Auswertungsverfahren.

Vorträge

„Doing Democracy- Partizipative Wirtschaft erfahren in Schülergenossenschaften“: Workshop zur Rolle der Genossenschaften in der lokalen Daseinsvorsorge (Universität zu Köln, 2014)

„Zwischen nicht mehr und noch nicht“ – Ambivalenzen an der rituellen Schwelle zum Erwachsenwerden. Das Beispiel Jugendweihe. (Symposium Ambivalenzen und biografische Übergänge des interdisziplinären Arbeitskreises Ambivalenz, Goethe Universität 2018)

Zur  Dokumentation des Symposiums (auch des Vortrages) im Deutschlandfunk: http://www.deutschlandfunk.de/aus-kultur-und-sozialwissenschaften.1147.de.html

Prozessualität, Materialität und Schweigsamkeit-Herausforderungen ethnografischer Übergangsforschung (Vortrag im Rahmen des Forschungsforums „Doing Transitions – Bildung und Bewegung an Übergängen in Jugend und Erwachsenenalter – Anna Wanka, Bianca Lenz, Jessica Lüttgens, Janne Krumbügel und Marius Hilkert, DGfE Kongress 2018)

„Doing extra-ordinary?“ Kulturanthropologische Perspektiven auf Übergangsrituale und ihre Aktualität in der Übergangsforschung“. Vortrag im Rahmen des Ringseminars „Zu Übergängen forschen – Perspektiven auf Übergänge im Lebenslauf“ (WiSe 2018/2019; Goethe Universität; Andreas Walther und Anna Wanka)

Publikationen

Nachhaltig handeln – soldidarisch wirtschaften. Schülergenossenschaften in NRW. (gemeinsam mit Göler von Ravensburg, N./Köppler, W./Schulz-Stahlbaum, F.; 2014) (Onlinepublikation)

Prescher, J./Walther, A. (2018): Jugendweihefeiern im Peerkontext. Ethnografische Erkundungen zur Gestaltung eines Übergangsrituals am Beispiel des Rundgangs am Jugendabend. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Jahrgang 13 Heft 3, Barbara Budrich, S. 307-320

„Zwischen nicht mehr und noch nicht“ – Ambivalenzen an der rituellen Schwelle zum Erwachsenwerden. Das Beispiel Jugendweihe. (Unveröffentlichtes Manuskript des Vortrags anlässlich des Symposiums Ambivalenzen und biografische Übergänge des interdisziplinären Arbeitskreises Ambivalenz, Goethe Universität 02/2018)

Lehrveranstaltungen

Ethnographische Forschung: die teilnehmende Beobachtung (WiSe 2015/2016). Gemeinsam mit Christiane Dittrich, M.A.

Rituale unter Beobachtung (SoSe 2016)

Sozialpädagogische Forschung zu Bildung und Bewältigung im Lebenslauf I (WiSe 2016/2017)

Die Gestaltung des Erwachsenwerdens „unter Beobachtung“ (WiSe 2016/2017)

Mitgliedschaften

Sozialpädagogische Forschungsstelle „Bildung und Bewältigung“ im Lebenslauf (Leitung: Prof. Dr. Andreas Walther – Goethe Universität Frankfurt a.M.)

Doing Transitions Publikationen

Nachhaltig handeln – soldidarisch wirtschaften.
Schülergenossenschaften in NRW.

Göler von Ravensburg, N./Köppler, W./Schulz-Stahlbaum, F./Meschkat, J. (2014)

In: 2011-2014 Evaluationsbericht zum Projekt des RWGV und der Stiftung Partner für Schule in NRW

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