Eva Heinrich, M.A.

Eva Heinrich hat Erziehungswissenschaft (B.A.) und Erwachsenenbildung / Weiterbildung (M.A.) an der Eberhard Karls Universität in Tübingen studiert. Gegenwärtig ist sie im Personalbereich einer Unternehmensberatung tätig. Ausgehend von dieser Tätigkeit entwickelte sie das Dissertationsthema „„Übergang aus der Elternzeit zurück ins Erwerbsleben“, welches im Rahmen einer assoziierten Mitgliedschaft im Graduiertenkolleg Doing Transitions bearbeitet wird. Der Beitrag der Arbeit liegt in der empirischen Untersuchung der Gestaltung und Begleitung dieses Übergangs, welcher aus Individual- und Organisationsperspektive erforscht wird.

Ausbildung

01.2017 – dato: Assoziiertes Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs “Doing Transitions” | Goethe Universität Frankfurt & Eberhard Karls Universität Tübingen

10.2014 – 07.2016: Studium der Erwachsenenbildung / Weiterbildung (MA) | Eberhard Karls Universität Tübingen

10.2011 – 07.2014: Studium der Erziehungswissenschaft (BA) | Eberhard Karls Universität Tübingen

Beruflicher Weg

09.2016 – dato: HR Learning | MHP – A Porsche Company

04.2016 – 08.2016: Masterthesis „Wirksamkeitsevaluation eines Development-Assessments“ | HR-Learning, MHP – A Porsche Company

03.2014 – 08.2016: Werkstudentin im Career Development & HR-Learning | MHP – A Porsche Company

09.2013 – 02.2014: Werkstudentin im Bewerbermanagement | Porsche Engineering Services GmbH

02.2013 – 08.2013: Praktikum im Human Resource Management | Porsche Engineering Services GmbH

10.2012- 09.2013: Tutorin für Rede- und Präsentationskompetenz | Career Service Tübingen

Vorträge

09.2019: Beitrag „Organizational (re-)socialization as a consequence of the transition from parental leave back to work“ | ECER Education in an Era of Risk – the Role of Educational Research for the Future

09.2018: Beitrag „Veränderung von Praktiken und Lernprozessen beim Wiedereintritt in eine entgrenzte Arbeitswelt – eine organisationale Perspektive“ | DGfE Sektionstagung Berufs- und Wirtschaftspädagogik

09.2018: Beitrag „Veränderung von Praktiken und Lernprozessen beim Wiedereintritt in eine entgrenzte Arbeitswelt – eine subjektbezogene Perspektive“ | DGfE Sektionstagung Erwachsenenbildung

Lehrveranstaltungen

SS 19: Seminar „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, Eberhard Karls Universität Tübingen

Projekt

Wenn gleich die Elternzeit zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch das Bundeselterngeld und Elternzeitgesetz rechtlich reglementiert ist, so scheinen insbesondere beim Übergang aus der Elternzeit zurück in die Erwerbstätigkeit erhebliche Herstellungs- und Gestaltungsspielräume zu bestehen. Diese werden im Dissertationsprojekt aus praxistheoretischer Perspektive untersucht. Dazu wurden auf organisationaler Ebene empirische Daten in zwei Unternehmen erhoben. Im Zuge dessen wurden drei Experteninterviews mit Personalverantwortlichen sowie sechs problemzentrierte Interviews mit Führungskräften geführt. Auf individueller Ebene wurden neun betroffene Personen der beiden Unternehmen in und nach der Elternzeit mittel problemzentrierter Interviews befragt. Durch Analysen in Anlehnung an die Methodologie der Grounded Theory wird der fokussierte Übergang in seiner relationalen Herstellung und seinem Vollzug untersucht.