Die Relevanz sozialpädagogischer Hilfestellungen für die Herstellung und Gestaltung von Übergängen im Kontext ungleicher Bildungschancen

Heidi Hirschfeld, M.A.

Das Promotionsprojekt „Die Relevanz sozialpädagogischer Hilfestellungen für die Herstellung und Gestaltung von Übergängen im Kontext ungleicher Bildungschancen“ untersucht mittels qualitativem Längsschnittdesign sozialpädagogische Hilfestellungen im Übergang Schule Beruf.

Der Fokus der Arbeit liegt auf der Herstellung und Gestaltung von Übergängen durch institutionelle Unterstützungsangebote. Konkret wird die Frage bearbeitet, welche Bedeutung institutionell als Hilfe deklarierte Angebote im Übergang für junge Erwachsene haben und ob diesen eine biografische Relevanz im Rahmen ihrer Lebensbewältigung zugeschrieben wird. Welchen Einfluss Hilfe auf den Umgang mit Benachteiligungen/Ungleichheit oder deren Überwindung hat, soll durch die Rekonstruktion nachgezeichnet werden. Anhand narrativ biografischer Interviews mit jungen Erwachsenen, die zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben wurden, werden mittels biografischer Fallrekonstruktion nach Rosenthal drei Übergangsverläufe rekonstruiert, um die biografische Relevanz von Übergangshilfen, deren Prozesshaftigkeit und Deutungen für die eigene Biografie sowie die Nachhaltigkeit pädagogischer Hilfen herauszuarbeiten.